Tamara Kirstätter - Life-Coaching

Mein neues Buch erscheint am 01. August 2019

Mit neuen Blogbeiträgen lass ich ja gerne mal auf mich warten...

Ein Vorfall bei einem Kunden hat mich zu meinem neuen Buch inspiriert.

Es ging um einen der Auszubildenden und ich war nicht einverstanden, wie dort ausgebildet wird....ich hab mir Gedanken dazu gemacht und überlegt, wie ich am Besten helfen kann.

Ich kann die Einstellung meines Kunden nicht ändern und ich befürchte, er ist nicht der Einzige, der so denkt...daher habe ich mir überlegt mich direkt an die Auszubildenden zu wenden...denn sie wissen oft nicht, ob sie eine gute und vollständige Ausbildung erhalten. Sie haben keinen Vergleich und meist unterhalten sie sich untereinander wohl eher darüber, wer mehr Geld verdient für die gleiche Arbeit.... und auch beim Geld ist Aufklärungsarbeit angesagt.

Unser Schulsystem bereitet Kinder und Jugendliche so gut wie gar nicht auf das wirkliche Leben vor...es werden nur Fakten in sie hinein gestopft, die sie oft nie mehr brauchen...das gilt auch für Geld und den Umgang damit...es gibt kein Schulfach Finanzen...wenn man Glück hat gibt es irgendeine Art von Wirtschaftskunde...aber da lernt man üblicherweise nur etwas über diverse Wirtschaftssysteme...aber nicht wie man in unserem gut lebt.

Und unser allseits gepriesenes Duales Ausbildungssystem...mit arbeiten im Betrieb und ein zwei Berufsschultagen in der Woche...scheint von vielen Ausbildungsbetrieben zur Beschäftigung günstiger Arbeitskräfte genutzt zu werden, aber nicht zur Ausbildung von Fachkräften, die wir so dringend brauchen.

Einige meiner Kunden suchen händeringend nach gut ausgebildeten Mitarbeitern, die aber nicht zur Verfügung stehen, weil Ausbildungsbetriebe oft nur darauf aus sind, dass ihre Azubis in ihrer kleinen Welt funktionieren. Sie umfassend und vollständig gut auszubilden ist für sie nicht sinnvoll, da sie ja den Betrieb verlassen könnten und sie sich die ganze Arbeit umsonst gemacht hätten.

Das ist die völlig falsche Einstellung...einen Auszubildenden so an seinen Betrieb zu binden grenzt an Freiheitsberaubung...nein nicht in Form von Kidnapping sondern weil man ihm die Freiheit nimmt, Grundlagen für eigene Entscheidungen zu erlangen, die ihn im Leben weiter bringen.

Ein Ausbilder oder ein Ausbildungsbetrieb sollte altruistisch (selbstlos und uneigennützig) und philantropisch (auf das Wohl des Menschen bedacht) eingestellt sein und im Sinne der Auszubildenden handeln.

Ja ich weiß, dass klingt naiv und weltfremd...aber auch nur weil wir uns an die bisherige Handlungsweise so gewöhnt haben und es ja eben so ist.

Aber das ist genau der Grund, warum ich nicht ausbilde obwohl ich das für mein Leben gern tun würde...ich kann keine umfassende komplette Ausbildung garantieren. Meine Ansprüche an mich als Ausbilder und die Inhalte die ich vermitteln will und muss sind so hoch, dass ich sie mit meinem derzeitigen Betrieb nicht erfüllen kann.

Deshalb habe ich mich entschieden ein Buch mit Tipps und Ratschlägen zu schreiben, die Auszubildenden helfen sollen...ihre Ausbildung kritisch im Auge zu behalten und eventuelle Lücken außerhalb des Betriebes zu schließen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben und ein erfülltes gutes Leben haben können.

Ich finde es ist wichtig eine Generation heranzuziehen, die aus selbstbewussten intelligenten Fachleuten besteht, die in der Lage sind, in der Welt etwas zu bewegen.